Gemüse des Monats April

Chicorée

saisonal: ganze Jahr in Europa

Der besondere und bittere Geschmack des Chicorées ist leider nicht jedermanns Sache. Deswegen wurden mittlerweile mildere Sorten gezüchtet, wodurch mehr Interesse gewckt werden soll. Chicorée wird erst im Freien angebaut und dann in ein dunkeles, kaltes und feuchtes Gewächshaus gebracht, in dem die kompakten, langen, schmalen Köpfe mit denhellgelben oder rotweißen Blättern langsam wachsen. Wenn Chicorée dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, wird er ungenießbar bitter. Deswegen wird er im Supermarkt in Kartons mit dunklem Paketpapier verpackt und sollte auch zu Hause dunkel gelagert werden.

Lagern: im Kühlschrank nicht zum einfrieren geeignet

Reich an: Vitamin C und Kalium

Chicorée (saisonal: ganze Jahr in Europa)

Der besondere und bittere Geschmack des Chicorées ist leider nicht jedermanns Sache. Deswegen wurden mittlerweile mildere Sorten gezüchtet, wodurch mehr Interesse gewckt werden soll. Chicorée wird erst im Freien angebaut und dann in ein dunkeles, kaltes und feuchtes Gewächshaus gebracht, in dem die kompakten, langen, schmalen Köpfe mit denhellgelben oder rotweißen Blättern langsam wachsen. Wenn Chicorée dem Sonnenlicht ausgesetzt wird, wird er ungenießbar bitter. Deswegen wird er im Supermarkt in Kartons mit dunklem Paketpapier verpackt und sollte auch zu Hause dunkel gelagert werden.

Lagern: im Kühlschrank, nicht zum einfrieren geeignet

Reich an: Vitamin C und Kalium

Passt zu: Äpfeln, Birnen, Feta, Nüssen, Tomaten, Pilzen, Zitrusfrüchten, Oliven, Blauschimmelkäse, Parmesan

Rezept: Chicorée-Apfel Salat mit filetierter Orange und Walnusskernen

1 Chicorée

1 Apfel

1 Orange

50 g Walnusskerne

Vinaigrette:

1 EL Senf

1 EL Essig

3 EL natives Olivenöl

Salz, Pfeffer

Chicorée in dünne Streifen schneiden. Apfel entkernen und klein würfeln. Orange filetieren und klein würfeln. Walnusskerne klein hacken. Alles in einer Schüssel vermengen. Alle Zutaten für die Vinaigrette verrühren und über den Salat geben.

 

 

Gemüse des Monats Mai

Kohlrabi

Obwohl der Kohlrabi ursprünglich wahrscheinlich aus dem Mittelmeerraum oder aus Mittelasien kommt, wird er in vielen Ländern als typisch deutsches Gemüse angesehen. Der Name Kohlrabi, was so viel wie Kohlrübe bedeutet, wurde daher in vielen anderen Ländern in den Sprachgebrauch übernommen. So sagt sowohl der Russe Kohlrabi als auch der Engländer oder der Japaner, wenn er von der knolligen Gemüsefrucht spricht. Das weiße Fruchtfleisch ist zart, knackig, hat einen milden Kohlgeschmack und erinnert an Blumenkohl, Weißkohl und Brokkolistängel.

Lagern: im Kühlschrank

Blanchiert oder gekocht kann man ihn einfrieren

Reich an: Vitamine B1, B2 und C, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen

Passt zu: Senf, Zitrone, Äpfeln, Birnen, Kräutern, Meerettich, Nüssen, Curry, Essig, Sahne, Fisch

Rezept: Kohlrabitaler mit Walnussdip

350 g Kohlrabi

350 g mehligkochende Kartoffeln

40 g Walnusskerne

150 g Joghurt (1,5 % Fett)

Salz, Pfeffer

1 Ei

2 EL Mehl

30 g feine Haferflocken (4 EL)

5 TL Rapsöl

100 ml Milch (1,5 % Fett)

Muskatnuss

Kohlrabi waschen und schälen. Die zarten grünen Blätter abzupfen, waschen und beiseitelegen. Kohlrabi in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden. Kartoffeln gründlich waschen und mit den Kohlrabischeiben in einen Dämpfeinsatz geben. Zugedeckt über kochendem Wasser 8-10 Minuten garen. Kohlrabischeiben herausnehmen, die Kartoffeln etwa 20 Minuten weiterdämpfen. Inzwischen Kohlrabigrün trockenschütteln und mit den Walnüssen in einem Blitzhacker fein hacken. In eine kleine Schüssel geben, Joghurt unterrühren, salzen und pfeffern. Ei mit etwas Salz und Pfeffer in einen tiefen Teller geben und mit einer Gabel verquirlen. Vorgegarte Kohlrabischeiben nacheinander in Mehl, verquirltem Ei und Haferflocken wälzen. Panade auf beiden Seiten fest andrücken. 4 TL Rapsöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. Die Kohlrabitaler darin bei mittlerer Hitze von beiden Seiten knusprig braun braten. Die Kartoffeln pellen, in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen.

 Milch und restliches Öl dazugeben und mit einem Holzlöffel cremig rühren. Salzen, pfeffern und etwas Muskat dazureiben. Kohlrabitaler kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen, mit dem Püree anrichten und mit dem Dip servieren.

Obst des Monats Mai

Erdbeeren

Der rote rundliche Liebling zählt im späten Frühjahr und Sommer zu einer der beliebtesten Fruchtsorten in Deutschland. Die Erdbeere zählt dabei gar nicht zum Obst, obwohl sie fälschlicherweise häufig als solches wahrgenommen wird, sondern zu den Nussfrüchten. Trotz ihres süßen Geschmacks ist sie mit 33 kcal/ 100 g kalorienarm und auch innerhalb von Diäten geeignet. In Deutschland werden sie überwiegend von Mai bis August geerntet, den Rest des Jahres sind als Importware frisch erhältlich oder eingefroren im Tiefkühlregal. Sie können außerdem prima im heimischen Garten angebaut werden, dafür werden am besten vorgezogene Topfpflanzen genutzt, die im August in den Garten gesetzt werden, um dann im folgenden Mai bis Juli ernten zu können.

Lagerung: Kühl und dunkel, am besten im Kühlschrank.

Inhaltsstoffe: Reich an Vitamin-C und Folsäure

Verwendung: Marmelade, fruchtige Zutat für Frühstücksbrei, Grütze

Zubereitungsvariante: Schoko-Bananenjoghurt mit frischen Erdbeeren

1 Banane

150 g Naturjoghurt

150 g frische Erdbeeren

1 EL Backkakao

geraspelte Schokolade (>70 % Kakaogehalt)

wahlweise Agavendicksaft

Die Banane zusammen mit Backkakao, Joghurt und dem Agavendicksaft mithilfe eines Stabmixers pürieren. Danach die Erdbeeren vierteln (je nach gewünschter Größe zerkleinern) und unter den Quark rühren, mit geraspelter Schokolade bestreuen und fertig ist der erfrischende Snack zwischendurch. Dieser Quark kann auch mit Haferflocken kombiniert zu einem vollwertigen Frühstück werden (hierfür 40 g Haferflocken mit heißem Wasser aufgießen und mit dem Joghurt und den Erdbeeren vermischen).

Gemüse des Monats Juni

Fenchel

Wussten Sie schon? Fenchel ist keine Kohlsorte, sondern hat ganz andere Verwandte, wie zum Beispiel Dill, Petersilie und Karotten. Aus der charakteristischen weißen Knolle wachsen an den Stängeln dillähnliche Blätter, die sehr aromatisch sind.

Lagern: im Kühlschrank

Blachiert oder in zubereiteter Form kann Fenchel eingefroren werden

Reich an: Beta- Carotin, Kalium und Calcium

Passt zu: Tomaten, Gurken, Bohnen, Dill, Zitrusfrüchten, Birnen, Oliven, Safran, Käse, Petersilie, Fisch und Meeresfrüchten

Rezept: Fenchel- Risotto

2 Knoblauchzehen

1-2 Fenchelknollen (750g)

5 EL raffiniertes Olivenöl

250 g Risottoreis

800 ml Gemüsebrühe

100 g geriebener Parmesan

Salz, Pfeffer, Safran

Knoblauch abziehen und hacken. Fenchelknollen putzen und in Scheiben schneiden. Knoblauch mit Öl pürieren. Fenchelspalten auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und mit etwas Knoblauchöl einpinseln. Mit Salz und Pfeffer würzen und im vorgeheizten Backofen bei 180° C ca. 25 Minuten backen.

Inzwischen das restliche Knoblauchöl erhitzen. Reis abspülen und abtropfen lassen. Reis und Safran zum Knoblauchöl geben. Nach und Nach mit Brühe ablöschen und in ca. 25 Minuten unter ständigem Rühren garen. Fenchelspalten und Parmesan unterheben und nochmals mit Salz und Pfeffer würzen.

Obst des Monats Juni

Stachelbeere

Süß oder säuerlich, rot, gelb, weiß oder grünlich, die Stachelbeere kann sowohl geschmacklich, als auch farblich in verschiedenen Aufmachungen daherkommen. Sie ist fast in ganz Europa verbreitet, als auch in Nordafrika und Asien heimisch. Je reifer sie geerntet wird, desto süßer schmeckt sie. Wie der Name schon sagt verfügt sie über Stacheln, die befinden sich aber nicht an der Beere selbst, sondern an den Stängeln der Pflanze. Die Stachelbeere ist vielseitig einsetzbar, als Teil eines Kuchens, als Crumble, Kompott oder auch zu Marmelade kann sie verarbeitet werden. Durch die enthaltenen Ballaststoffe regen sie zudem die Verdauung an.

Lagerung: wenn reif geerntet möglichst schnell verarbeiten/ verzehren, ansonsten im Kühlschrank

Inhaltsstoffe: Kalium, Ballaststoffe, Vitamin C, Ballaststoffe, Vitamin E

Verwendung: Kompott, Marmeladen

Zubereitungsvariante: Quark-Stachelbeer-Auflauf

500 g Stachelbeeren

500 g Magerquark

4 Eier

Süße für 100 g Zucker, z.B. Stevia, Xucker

70 g gehackte Mandeln

1 EL Honig

2 EL Butter

1 Zitrone

Den Ofen auch 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform einfetten. Beeren und Zitrone abwaschen, von der Zitrone die Schale abreiben. Als nächstes die Eier trennen und die Eiweiße mit einer Prise Salz steifschlagen. Die Eigelbe mit Quark, Süße vermischen, das steife Eiweiß unterheben und die Beeren untermischen, dann die Masse in die Auflaufform geben, Mandeln, Butter und Ahornsirup gleichmäßig darüber verteilen und nun auf mittlerer Schiene für 30-35 Minuten backen.