Gelingen von Schulverpflegung

Gelingen einer gesundheitsförderlichen Schulverpflegung

Ob Schulverpflegung gelingt, hängt von zahlreichen Faktoren ab: Dazu zählen zum Beispiel geeignete Räumlichkeiten, die Verankerung von Ernährungsbildung in den Schulalltag und vor allem ein Essensangebot, das dem "DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen" und den Wünschen der jungen Mensagäste entspricht.

Perspektive der Schüler*innen im Blick

Aktuell beleuchtet die Vernetzungsstelle Mecklenburg-Vorpommern in einem Forschungsprojekt im Verbund mit vier weiteren Nordländern (*Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein) Qualitätsmerkmale, die für eine gelingende Schulverpflegung relevant sind. Dabei steht die Perspektive von Schüler*innen weiterführender Schulen im Fokus, denn gerade Jugendliche bereiten den an der Schulverpflegung beteiligten Akteuren aufgrund ihrer alterstypischen Essgewohnheiten häufig Kopfzerbrechen. Forschungsschwerpunkt ist die qualitative Analyse gelungener Verpflegungsbeispiele anhand von Fokusgruppendiskussionen mit Schüler*innen dieser Altersgruppe.

Qualitative Forschung ergänzt Erfahrungswissen der Vernetzungsstellen

Die vom Bundesministerium für Ernährung und LandwirtschaftgeförderteStudie knüpft an die Ergebnisse der Explorationsstudie „Systematisierung von Gelingensfaktoren der Schulverpflegung“ an, bei der ein interdisziplinäres Forschungsteam Handlungsfelder für das Gelingen von Schulverpflegung an Grundschulen erfasste. In die Analyse integriert sind auch Erfahrungen der Vernetzungsstellen und weiterer Akteure, darunter Schulleiter*innen und Caterer. Alle Ergebnisse fließen in einen Handlungsleitfaden ein, der allen Vernetzungsstellen bei der Beratung von Schulen nach Projektabschluss (31.12.2020) als Arbeitshilfe zur Verfügung gestellt wird.

Antje Jonas

Projektleiterin Verbundprojekt
"Wie gelingt Schulverpflegung?"

0385 - 20 03 88 07